Home
Alicias Inbox
nachtaktiv
Himmelspost
Irland
Texte
Über mich/Kontakt
Medien
Partner/Sponsoren
News
Gästebuch
 
  
 

12. Juli 2010

Meine Gedanken zum Ende der WM 2010

Ich muss es vorab schicken: ich bin KEIN Fussballfan. Ich kann die Offside Regel nicht erklären und manchmal brauche ich 2 Minuten, um zu begreifen, wer in welche Richtung spielt. Ich bin der Typ Alptraumfrau, die während eines Matches die ganze Zeit total unqualifiziert meinen Senf dazugibt.Und dabei eigentlich sozusagen nichts versteht. Ausser, dass das Runde ins Eckige muss. Und doch. „Sag mal, schaust du eigentlich jeden Match, bei den vielen Statusmeldungen, wie du auf Facebook postest?“ wurde ich kürzlich gefragt.
Naja. Es war bei weitem nicht jeder Match. Trotzdem hat auch mich das Fussballfieber erfasst. Und ich werde gewisse Dinge vermissen.
Nämlich, dass uns keine wildfremden Menschen in den öffentlichen Verkehrsmitteln mehr ansprechen werden. Auch, dass die sonst so schüchternen Schweizer uns nicht mehr lauthals HOPP SCHWIZ auf der Strasse entgegenbrüllen werden – ok, das fehlte uns auch schon nach der Gruppenrunde. Nie wieder werden wir so gerne im Stau stehen, weil Autokonvos lautstark den Sieg unserer kleinen Nati, unseres Fussballzwergs über den Weltmeister (!!!) Spanien feiern. Wir werden nicht mehr gekonnt um peinliche Kommunikationslöcher herumdribbeln können, indem wir über die Mannschaftsaufstellungen und Schiedsrichterfehler fachsimpeln. Zukünftig wird wieder irritiert gestarrt, wenn ein Auto hupt. Samba auf Zürichs Strassen wird zu einem fernen Traum. Wir können nicht mehr wie Schulkids um vier Uhr von der Arbeit abschleichen, um unsere Jungs anzufeuern. Rot-weiss kehrt zurück zum simplen Farbkombination-Status zurück und ist nicht mehr Ausdruck eines Nationalstolzes. Tintenfische werden zukünftig wieder gekocht und gegessen, statt gebannt beim orakeln beobachtet.

Es werden keine lautstarken Auseinandersetzungen über geänderte Offensiv-Taktiken mehr jede noch so langweilige Arbeitssitzung auflockern. Es wird viel schwieriger werden, mit einem minimen Hintergrundwissen - welches man sich primär über Zeitungs-Headlines angeeignet hat - über ein Thema stundenlang reden zu können. Wir werden nicht mehr so unverbindlich mit so vielen tollen Menschen ins Gespräch kommen. Hoffentlich werden unsere Annäherungsversuche an die Nachbarn vom grossen Kanton noch ein bisschen anhalten. Kleine und grosse Jungs können ihr Geld wieder für anderes als Panini-Bildchen ausgeben. Und die Frauen dürfen statt dem Torschützen-König endlich den sonst heissesten Schuss aus dem Platz wählen. Ich bin für Navaz von Spanien und ihr? Wir werden Diego Maradons Tänzchen und die Trikot-Wechsel auf dem Platz vermissen. Alain Sutters Frisur und die Vuvuzelas dagegen nicht. Wir werden wieder überlegen müssen, was wir am Feierabend anstellen können. Die einzigen Fieberschübe, welche die Nation durchschütteln, werden Sommergrippe-Epidemien sein. SF wird wieder um Einschaltquoten kämpfen müssen. Männer werden nicht mehr weinen dürfen. Frauen starren statt Diego Benaglio im Goal und die manikürten Hände von David „im Anzug auf der Bank“ Beckham wieder Schuhe an. Es wird alles anders…..

Die WM ist vorbei – es lebe die EM! :-)


16. April 2010

Trotz einiger Nervosität im Vorfeld habe ich die 4 Kurzlesungen am Tag der offenen Tür der Villa Boveri sehr genossen. Eine einmalige Kulisse,
wunderschönes Wetter und zahlreiche interessierte Zuhörer - was kann frau sich mehr wünschen? Gerne lasse ich an dieser Stelle einige Bilder sprechen.



Eine wunderschöne Oase inmitten von Baden und mein Openair-Büchertisch.








Glücklicherweise fand ich zwischen den einzelnen Kurzlesungen auch immer wieder die Gelegenheit, die wunderschöne Aussicht auf die Parkanlage zu geniessen. Herzlichen Dank an das Team der Villa Boveri für seinen tollen Einsatz und an meine Weltklasse MM (Managerin/Mutter :-) für deine Unterstützung - es war ein rundum gelungener Tag!





21. März 2010

Ich freue mich riesig darauf, dass ich am 10. April in der Villa Boveri anlässlich des Tages der offenen Türe mehrere Kurzlesungen halten darf. In einem solch wunderbaren Gebäude einen Auftritt zu haben ist eine Chance, die sich einem nicht gerade alle Tage bietet. Weitere Informationen gibt es unter www.villaboveri.ch


2. Januar 2010

Heute ist ein Portrait in der Schweizer Familie über mich erschienen - siehe http://www.schweizerfamilie.ch/menschen/portraits/article/33975.html

Darüber habe ich mich sehr gefreut. Wenn auch das Fotoshooting am Zürcher Flughafen ein bisschen peinlich war. Die grossen Lichter des Fotographen haben natürlich auch einige Touristen angelockt, welche sich wohl fragten, was für ein Promi hier abgelichtet wird. Und darauf hin frisch fröhlich einfach mal drauflos knipsten. Dabei reicht mein Promi-Gradmesser ja noch nicht einmal bis in die Kategorie "Cervelat" - würde mich momentan eher noch bei "Cipolata" einstufen. Aber amüsant war das schnuppern am Starrummel trotzdem allemal.

Im Dezember ist mein erstes E-Book "Alicias Inbox" erschienen - mehr Infos dazu in der nebenstehenden Kategorie. Momentan wechsle ich beim Schreiben zwischen der Fortsetzung von Alicias Inbox und meinem Roman Nr. 2 hin und her - und habe an beiden Geschichten gerade so richtig den Plausch.

4. Dezember 2009

Novemberschreiben 2009

Ich hab sie ergattert - die begehrte goldene Medaille des Novemberschreibens 2009!


Über 370 Autorinnen und Autoren aller Altersklassen haben schweizweit an diesem Schreib-Wettbewerb teilgenommen. In der Erwachsenen-Kategorie bedeutete dies, innerhalb eines Monats 50'000 Wörter zu schreiben, was in etwa 70 A4 Seiten entspricht. Oder 1666 2/3 Wörtern am Tag.
Es war nicht immer einfach. An manchen Tagen bin ich von der Arbeit heimgekommen und hätte nichts lieber getan, als die Füsse hochzustrecken und ein gutes Buch zu lesen. Statt eins zu schreiben. Aber das Durchhalten hat sich gelohnt. Es war wunderschön, den Schreibfluss wieder sprudeln zu spüren - ein Gefühl, welches ich seit einiger Zeit nicht mehr so intensiv empfunden habe. Der Austausch mit anderen Schreibenden im Novemberschreiben-Forum war sehr wertvoll und motivierend - endlich war ich nicht mehr allein mit meinen "Knörzen" beim schreiben, hatte Leidensgenoss/innen.

Eine wunderbare Erfahrung, welche ich auf jeden Fall im nächsten Jahr wiederholen möchte. Nun kommt der happigere Teil der Übung. Das Überarbeiten des Textes. Doch dies behalte ich mir als "Zückerchen" für den Januar auf. Im Moment bin ich mit dem Adventskalenders ziemlich absorbiert.

Worum es denn geht im "Novemberbuch"? Noch ein bisschen Geduld. Diese Info wird zu gegebener Zeit auf dieser Website zu finden sein. Darum gilt: Immer wieder reinschauen lohnt sich auf jeden Fall.

12. November 2009

Novemberschreiben 2009

In 30 Tagen einen Roman schreiben. Dies ist die Schlagzeile auf www.novemberschreiben.ch. Tönt simpel. Und einfacher, als es wirklich ist. Das Ziel, in 30 Tagen 50'000 Wörter zu produzieren, ist hoch gesteckt - vor allem nebst einem Arbeitspensum von 100%. Und doch wollte ich es wissen. Und habe mich nach 2 Jahren "mit der Idee rumspielen" nun endlich registriert und zusammen mit Hunderten anderen Schreibbegeisterten am 1. November mit tippen losgelegt. Schon bald ist Halbzeit - und ich bin hell begeistert. Endlich sitze ich nicht mehr allein in meiner Schreibstube und hämmere einsam in die Tasten, sondern bin mit vielen "Mitleidenden" im Forum verbunden. Mein Schreibstein ist wieder ins Rollen geraten - und wie! Nach einer zweijährigen Durststrecke in Sachen "Inspiration" sprudelt meine Geschichte momentan richtiggehend aus mir raus. Darum hier an dieser Stelle für heute erstmal genug. Ich muss mich wieder meinem Manuskript zuwenden :-)